Akupunktur

kommt von acus = Nadel und pungere = stechen und bedeutet Therapie mit Nadeln.



Die Akupunktur ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Die Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die als Meridiane bezeichnet werden. In ihnen kreist die Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang.

Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.

Meridiane können durch die verschiedensten Krankheiten oder Störfelder, z.B. Narben, blockiert sein, so dass die Lebensenergie nicht mehr fließen kann. Auch dies führt zu Krankheit, Unwohlsein oder Schmerzen. Durch das Stechen bestimmter Akupunkturpunkte kann nun der Fluss der Energie und der Ausgleich zwischen Yin und Yang wiederhergestellt, sowie Störfelder beseitigt bzw. überwunden werden. Manche Kranke empfinden schon nach der ersten Akupunkturbehandlung eine Erleichterung, bei anderen sind mehrere Sitzungen dazu nötig. Eine Behandlung dauert mindestens 20 Minuten zuzüglich der anschließenden halbstündigen Ruhephase. Störfelder müssen sorgfältig ausgetestet und beseitigt, die zu behandelnden Punkte mit Bedacht gewählt werden. Die ersten fünf Sitzungen sollten mindestens in wöchentlichem Abstand erfolgen und nicht unterbrochen werden. Bis spätestens zur fünften Sitzung sollte eine deutliche Besserung der Beschwerden eingetreten sein.