Biologische Krebstherapie (Onkologie)

In den westlichen Ländern erkrankt jeder 3. Mitbürger an einem Krebsleiden, jeder 4. Tumor-Patient verstirbt daran. Nach der Prognose der WHO wird bis zum Jahr 2050 jeder 2. Todesfall durch eine Krebserkrankung verursacht.

Der Nobelpreisträger Prof. Watson, zusammen mit Crick, Entdecker der Struktur der sogenannten Doppelhelix der DNA, hat kurz und bündig festgestellt: "Wir müssen den Krebs zunächst verstehen, bevor wir ihn heilen können." Hintergrund dieses Fazits nach jahrzehntelanger intensiver Forschung bei riesigem Kapitaleinsatz ist die Tatsache, dass die klassische Mutationstheorie der Krebsgenese durch neuere Forschungen nachhaltig erschüttert worden ist.

Gemäß der Mutationstheorie entsteht eine Tumorzellkolonie aus einer einzigen "entarteten" Körperzelle, welche durch unkontrollierte Teilung den jeweiligen DNA-Defekt an jede Tochterzelle weitergeben soll, wobei jede einzelne Krebszelle auch im gleichen Tumor eines Patienten genetische Variationen aufweist. Der international renommierte Krebsforscher Prof. Weinberg vom MIT (Institute of Technology) in Cambridge (USA) und Prof. Hahn vom Dana Farber Cancer Research Center in Boston gaben 2002 eine Übersicht über die so genannten "sechs teuflischen Eigenschaften von Krebszellen".

Das Zellsymbiosekonzept von Dr. Kremer 2001 erklärt erstmals diese teuflischen Eigenschaften der Krebszelle als evolutionsbiologisch programmierte, natürliche (allerdings übersteuerte) Schutzschaltung der teilungsaktiven menschlichen Zellen bei zu lang andauerndem chronischen Stress der Zelle.

Das von den Erkenntnissen dieser sehr komplexen Zellsymbiose-Forschung abgeleitete Konzept der Zellsymbiose-Therapie (Kremer 2001) hat inzwischen zu – in Einzelfällen auch bei schulmedizinisch für unheilbar erklärten Krebserkrankungen – spektakulären therapeutischen Erfolgen geführt. 

Diese Zellsymbiose-Therapie (= Eingreifen in den pathologischen Stoffwechsel der Krebszelle und ihrer Umgebung) umfasst:
- Orthomolekulare Maßnahmen
- Die Gabe von Organopräparaten, wie Thymus, Milz, etc., Injektionstherapie mit Faktor AF II, evtl. Mistel
- Hochdosierte Vitamin-C-Infusionen
- Umstellen der Ernährung (Eiweiß-Fett-Diät)
- Hyperthermie, Tumorimpfung mit dendritischen Zellen, Neuraltherapie zur Depolarisierung der Krebszelle

Selbstverständlich muss individuell geklärt werden, welche der oben aufgeführten Maßnahmen beim Einzelnen notwendig sind, auch unter Berücksichtigung der eventuell gleichzeitig durchgeführten Chemo-, Strahlentherapie oder operativer Eingriffe.

Ergänzend bieten wir in unserer Praxis zur umfassenden Betreuung des tumorkranken Patienten psychotherapeutische und energetische Behandlungen an.