Orthobionomie (Manuelle Therapie)

Unsere manuelle Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass der menschliche Organismus eine unüberschaubare Anzahl von Selbstkorrekturmechanismen besitzt, die ihn gesund erhalten. Störende, belastende körperliche Veränderungen sprechen für eine Überbelastung dieser Regelkreise bzw. für eine unzulängliche Problemlösung. Der Körper ist sozusagen verwirrt und kann keine angemessene Lösung finden.

Wir suchen Entspannungspositionen, indem wir den strukturellen und dynamischen Bewegungsmustern des Körpers folgen. Der Körper erfährt sich dabei stressreduziert und kann sich gezielt reorganisieren. Wir arbeiten nicht gegen ein funktionelles, körperliches oder psychosomatisches Symptom, sondern geben ihm gezielt Gelegenheit und Raum, sich selbst zu reorganisieren und von innen heraus zu genesen.

Primäres Ziel ist die Behandlung von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die Begriffe Blockierung und Läsion beschreiben die wichtigsten Behandlungsindikationen. In der Manualtherapie bedeutet Blockierung die Beeinträchtigung des freien Gelenkspieles. Unter sanfter Palpitationskontrolle (Tastung) werden Fehlstellungen, Verspannungen und Blockierungen des gesamten Bewegungsapparates erfasst. Durch gezielte Entspannungspositionen werden die entsprechenden körpereigenen Rezeptoren angeregt, diese Störungen selbst zu korrigieren.

Innerhalb weniger Sitzungen sind die Störungen auf schmerzfreie und entspannende Art beseitigt. Die Behandlung umfasst dabei den gesamten Körper, vom Kopf (cranio-sacrale Arbeit) bis zu den Füßen (Fußreflexzonen).

Hilfreich ist diese Behandlung vor allem bei Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und der Gelenke einschließlich der daraus resultierenden Muskelverspannungen bis hin zu Fehlstellungen des Kiefergelenkes, aber auch bei Migräne, Stress und innerer Anspannung.